Jeder, der einen eigenen Laden führt wird früher oder später einmal damit konfrontiert werden: Ladendiebstahl, Raubüberfall und Falschgeld. Aber auch die Zahl der Raubüberfälle, die für die Händler traumatische Folgen haben können, hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen.
Alarmierend ist die nun veröffentlichte Anzahl an Ladendiebstählen im Berliner Einzelhandel. Im Jahr 2010 sind die Ladendiebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden mehr als 35.000 Diebstähle verzeichnet. Um in einer solchen Ausnahmesituation vernünftig handeln zu können, sind die meisten Unternehmer auf die Hilfe von Polizei und anderen Spezialisten angewiesen.

Quelle: www.schildertechnik24.eu
Aus gegebenem Anlass hat die IHK Berlin im Juni 2011 zur Unterstützung des Berliner Handels eine Veranstaltung mit dem Titel „Sicherheit im Handel – Was tun bei Ladendiebstahl, Raub & Co.“ durchgeführt. Hier wurden kurz, pragmatisch und praxisorientiert Möglichkeiten gezeigt, wie man sich wirksam gegen Ladendiebstahl, Raub oder Falschgeld schützen könne.
„Höchstes Gebot ist es stets, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen“, erklärte Werner Mattausch von der Berliner Polizei. Anhand verschiedener Beispiele aus der polizeilichen Arbeit erklärte er den Ernstfall. Etwa, wie man ein richtiges Diebstahlsprotokoll anfertigt oder wann man auf jeden Fall eine Strafanzeige erstatten sollte. Zudem stellte er Techniken der Deeskalation bei einem Raubüberfall vor und gab Ratschläge, wie man betroffene Mitarbeiter unterstützt, um häufig auftretende Traumatisierungen zu vermeiden. Weiterlesen »
